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Aktuelle Veranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

Für Glaubensfreiheit und Lebensrecht - Die Berliner Bischofskonferenz in den Staat-Kirche-Konflikten der DDR-Zeit aus Mecklenburger Sicht

Stensen-Kreis-Rostock, 26. Februar 2026, 19.30 Uhr
Ort: Gemeindezentrum der Christuskirche, Häktweg 4-6, 18057 Rostock

Referent:  Dr. Georg Diederich, Pinnow

Am 25. September 1976 – also vor nunmehr 50 Jahren - errichtete Papst Paul VI. die Berliner Bischofskonferenz (BBK). Damit wurde der Zusammenschluss der Bischöfe und Bischöflichen Kommissare auf dem Gebiet der DDR, der seit 1950 die Bezeichnung „Berliner Ordinarienkonferenz “ (BOK) trug, in den Rang einer „Selbständigen Bischofskonferenz“ erhoben. 
Aber auch die BOK hatte schon eine Vorgeschichte. Bereits seit Dezember 1945 trafen sich in Berlin die leitenden katholischen Geistlichen der verbliebenen Bistumsgebiete, die jetzt in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) lagen. Wie überall im Nachkriegsdeutschland ging es zunächst um seelsorgliche und caritative Betreuung von Millionen Vertriebener, die zur Hälfte katholisch waren. Aber anders als im Westen geriet die Kirche in SBZ und DDR bald in Auseinandersetzungen mit Besatzungsmacht und erstarkender SED-Diktatur, die den christlichen Glauben zum Absterben verurteilt sahen. Nach anfänglicher Duldung wurde den Kirchen als „Hort der Reaktion“ der offene Kampf angesagt. Als dieser scheiterte, versuchten die atheistischen Machthaber in der DDR, die Kirchen durch subtile Differenzierungspolitik an den Rand der Gesellschaft zu drängen.
Bei allen Konflikten mit dem SED-Staat war es für die katholische Minderheit im Lande besonders wichtig, mit möglichst einer Stimme zu sprechen. So gaben die gemeinsamen Hirtenbriefe der Berliner Bischofskonferenz und ihrer Vorläufer den Katholiken in der DDR Orientierung und Lebenshilfe. Schwierige Verhandlungen zum Erhalt von Glaubensfreiheit und zum Schutz des Lebens wurden in der BBK gemeinsam vorbereitet und dann allein vom Vorsitzenden im Auftrag aller Ordinarien geführt. Der Vortrag gibt auch Einblicke in die oft kontroversen Diskussionen auf den Sitzungen der BBK, die hier aus Mecklenburger Sicht dargestellt werden.

Das christliche Menschenbild – Perspektive für die Gestaltung der Gesellschaft?

Copernicus-Kreis-Ludwigslust, 26. Februar 2026, 19.30 Uhr
Ort:  Kath. Gemeindehaus, Schlossfreiheit 9, 19288 Ludwigslust

Referent: Kurt Schanné, Schwerin

„Gott schuf den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“ So heißt es in Kapitel 1, Vers 27 des Buches Genesis. Die biblische Überlieferung sieht im Menschen das Abbild Gottes. Jeder Mensch ist eine unverwechselbare Person. Er ist mit einer unverlierbaren Würde ausgestattet. Diese ist letzter Bezugspunkt jeder gesellschaftlichen Ordnung.

Menschenwürde konkretisiert sich in Menschenrechten. Dieser Zusammenhang wird seit den modernen Freiheitsbewegungen in Deklarationen und Verfassungen ausformuliert. Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung vom 04. Juli 1776 sagt es so: „Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt sind, darunter das Recht auf Leben, auf Freiheit und auf Verfolgung des je eigenen Glücks.“

Unter dem Eindruck der Shoa und der unmenschlichen Gräuel des Zweiten Weltkrieges wird am 10. Dezember 1948, wenige Monate vor dem Inkrafttreten des deutschen Grundgesetzes, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Dort heißt es: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Solidarität begegnen.“

Was bedeuten diese Grundsätze für die Gestaltung der Gesellschaft? Wie sollte eine Gesellschaft und ein Staat aussehen, die Menschenwürde und Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen? Lässt sich mit dem christlichen Menschenbild und den entsprechenden Prinzipien der christlichen Soziallehre in einer pluralistischen Gesellschaft Politik machen und wenn ja, wie?

Kirche in der Welt von heute - neue Chancen für den Glauben?

St. Anna-Treff Schwerin, 18. 02. 2026, 20.00 Uhr 
(nach dem Gottesdienst am Aschermittwoch)
Ort:  Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstr. 26, 19053 Schwerin

Referent: Propst Dr. Georg Bergner, Schwerin

Glaube und Welterfahrung sollen zusammenpassen. Vor 60 Jahren hat das II. Vatikanische Konzil diesen Anspruch in seinem Text "Gaudium et spes" formuliert. Seitdem ist viel geschehen. Die Welt hat sich verändert. Neue Denkrichtungen prägen unsere Gegenwart. Derzeit erleben wir eine Auseinandersetzung um Leitlinien einer modernen Gesellschaft, die von einigen als "Kulturkampf" beschrieben werden. In diesem Zusammenhang erfährt auch die Katholische Kirche wieder neue Aufmerksamkeit. Hatte man jahrelang den Eindruck, der kirchliche Glaube würde immer weiter zurückgehen, so gibt es zur Zeit aber auch bemerkenswerte Aufbrüche. Zwischen Synodalem Weg, Internetmission und wachsendem Traditionalismus gilt es, neue Glaubenszugänge zu ermöglichen. Was könnte hier der richtige Weg einer zeitgemäßen Verkündigung sein?

Ein Herz und eine Seele? - Die Geschichte des Urchristentums

Offener Abend – Plau, 11. Februar 2026, 19.00 Uhr
Ort: Kurklinik Silbermühle, Millionenweg 3, 19395 Plau am See

Referent: German Schwarz, Teterow

„Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele.“, diese Schilderung aus der Apostelgeschichte zeigt nur eine Seite der Wirklichkeit aus der Anfangszeit der christlichen Religion. Der Apostel Paulus berichtet in seinen Briefen immer wieder von Problemen.  Die junge Christenheit im 1. Jahrhundert war vielfältigen Strömungen, Entwicklungen und Herausforderungen ausgesetzt. 
Eine herzliche Einladung zu diesem Vortrag über die spannende, weichenstellende Zeit des Urchristentums.

„Mein Kampf“ - Ein Buch und seine Wirkungsgeschichte

Frauenkreis Kühlungsborn, 9. Februar  2026, 18.00 Uhr
Ort: Saal der Kath. Gemeinde, Ostseeallee 1b, 18225 Kühlungsborn

Franziskuskreis Waren, 26. Februar 2026, 19.00 Uhr
Ort: Pfarrsaal der Kath. Gemeinde, Kietzstr. 4, 17192 Waren

Akademiekreis Neustrelitz, 27. Februar 2026, 19.30 Uhr
Ort: Saal im Kath. Pfarramt, Am Tiergarten 2, 17235 Neustrelitz

Referent: Prof. Dr. Mario Niemann, Rostock

Vor 100 Jahren erschien Hitlers Bekenntnisschrift „Mein Kampf“. Dieses Buch, welches millionenfach verbreitet wurde, ist eine wichtige Quelle zur Geschichte des Autors und des Nationalsozialismus. „Es ist das umfangreichste und in gewisser Weise auch intimste Zeugnis eines Diktators, dessen Politik und dessen Verbrechen die Welt verändert haben. Die Wirkungen sind spürbar bis zum heutigen Tag. Mein Kampf war „die deutlichste und ausführlichste Darlegung“ dessen, was Hitler dachte und plante – so Ian Kershaw. […] Hitlers Buch gilt als Autobiografie, weltanschauliches Bekenntnis, rassistische Hetzschrift, taktische Handlungsanleitung, aber auch als Machwerk, Schandfleck, Politikum, Skandal, Lachnummer und öffentliches Ärgernis. Sind solche Zuschreibungen stets gebunden an Zeiten oder Positionen, so besteht in einer Hinsicht Übereinstimmung. Mein Kampf bleibt ein wirkmächtiges, mythisch überladenes Symbol.“ (Hitler, Mein Kampf, Kritische Edition, S. 9f, Institut für Zeitgeschichte 2026)
Prof. Niemann wird das Entstehen des Buches im Kontext der Zeit verdeutlichen, biografische und weltanschauliche Weichenstellungen erläutern und der Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart nachgehen.

Der Referent: Prof. Dr. Mario Niemann lehrt als Historiker an der Universität Rostock.

Organspende - Ethische Konflikte zwischen Freiheit, Verantwortung und Gerechtigkeit

St. Anna-Treff Schwerin, 21. Januar 2026, 19.30 Uhr
Ort: Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstr. 26, 19053 Schwerin

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Rostock

Die größte Herausforderung in der Transplantationsmedizin ist der Tod auf der Warteliste bei zu wenig Spenderorganen. Die Lebendspende verletzt das medizinische Grundprinzip des Nihil nocere! Verständlich ist die Scheu, sich mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen. Ist dies der Grund dafür, dass es in Deutschland pro einer Million Einwohner nur zehn Organspender gibt? Die Debatten der letzten Zeit kreisten um die Frage nach einer Zustimmungs- oder Widerspruchslösung, also um die Art und Weise, wie die Spendebereitschaft dokumentiert wird. Die Freiheit der Selbstbestimmung kollidiert so mit der Verantwortung für den Nächsten. Die Angehörigen in ihrer Trauer sind mit der Entscheidung zur Organspende oft überfordert. Der zwangsläufige Mangel überfordert die Gerechtigkeit der Organzuteilung. Folgen sind die Verwendung qualitativ eingeschränkter Organe und zunehmend die Organspende nach Herztod. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in der europäischen Solidargemeinschaft von EuroTransplant.

Der Referent: Prof. Dr. Wolfgang Schareck ist Chirurg/Transplantationsmediziner und war langjähriger Rektor der Universität Rostock.

„Ich hab´s gewagt…“ – Gutsherrin - Künstlerin - Nonne – Das unkonventionelle Leben der Tisa von der Schulenburg

Ökumenischer Studienkreis Bad Doberan – Montag, 24. November 2025, 18.00 Uhr
Ort: Aula des Friderico-Francisceum-Gymnasium,  Alexandrinenplatz 11, 18209 Bad Doberan

Referentin: Sigrid Hagenguth, Schwerin

Welch ein Leben! Geboren in den Hochadel, aufgewachsen in England und Deutschland, Kunststudium, Heirat und Leben in England, Interesse an sozialen Fragen, Scheidung, erneute Heirat, Gutsherrin und Scheidung, Schwester des nach dem 20. Juli 1944 hingerichteten Fritz Dietlof von der Schulenburg, Flucht vor den russischen Truppen, Konversion, Sr. Paula als Ordensfrau, Lehrerin und Künstlerin. Welch ein Leben! Es ist das von Tisa von der Schulenburg (1903 – 2001).   Sie war eine faszinierende Persönlichkeit, die eng mit Mecklenburg verbunden ist und ein reiches künstlerisches Erbe hinterlassen hat.

O komm! oder: Wen erwarten Sie eigentlich? Eine Einstimmung in den Advent

Franziskuskreis Waren, 26. November 2025, 19.00 Uhr
Ort: Pfarrsaal der Kath. Gemeinde, Kietzstr. 4, 17192 Waren

Copernicus-Kreis-Ludwigslust, 27. November 2025, 19.30 Uhr
Ort:  Kath. Gemeindehaus, Schlossfreiheit 9, 19288 Ludwigslust

Stensen-Kreis-Rostock, 4. Dezember 2025, 19.30 Uhr
Ort: Gemeindezentrum der Christuskirche, Häktweg 4-6, 18057 Rostock

Referentin:  Dorothea Dubiel, Graal-Müritz

Advent heißt Ankunft. Sie wissen es.  Was aber bedeutet es, wenn …

… der Advent schon am 1. September mit dem Verkauf von Lebkuchen beginnt? 
… die Frage bedrängt, wie und wo ich Weihnachten verbringen werde? 
… Geschenke oder doch besser Gutscheine besorgt werden müssen? 
… wenn die Wochen vor dem Christfest als pure Hektik erlebt werden?
… wenn unklar ist, was und wen wir erwarten? 

Eine Rückbesinnung auf seine Wurzeln soll an diesem Abend helfen, den Advent aus der alten und doch immer aktuellen Sehnsucht zu verstehen. 

Dostojewski oder Der Wille zum Glauben

St. Anna-Treff Schwerin, 12. November 2025, 19.30 Uhr
Ort:  Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstr. 26, 19053 Schwerin

Referent: Rolf Kronhagel, Schwerin

Fjodor Michajlowitsch Dostojewski (1821-1881), der große russische Dichter, stammte aus verarmtem Adel.  Wegen seiner Nähe zu einem sozialistischen Denker wurde er zum Tode verurteilt, auf der Richtstätte begnadigt und in die Verbannung geschickt. Mit dieser und den Erfahrungen des anschließenden Militärdienstes kehrte er als überzeugter Christ und Gegner des atheistischen Sozialismus zurück.
Dies spiegelt sich in seinem Werk, wo er existentielle Fragen mit einer quälenden Intensität behandelt. Der Vortrag richtet den Fokus auf das Ringen Dostojewskis mit den Phänomenen des Atheismus und Nihilismus. Seine These: „Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt“ hat er wie kein anderer intensiv durchdekliniert, bis in die tiefsten Tiefen durchdacht und deren Konsequenzen psychologisch ausgeleuchtet.  Seine Literatur ist seine Auseinandersetzung mit der Frage, ob Gott existiert, ob mit dem Tod alles vorbei sei und welche Folgen dies für das Leben hat. Sein Ringen verkörpern  die von ihm geschaffenen Charaktere in den Romanen aus unterschiedlichen Perspektiven.
Mit seiner Volksgläubigkeit, seinem religiösen Mystizismus wurde er zu einer Leitfigur des Panslawismus mir einer entschieden antiwestlichen Haltung, die bis heute Wirkungen zeigt.

„Mein Kampf" – Ein Buch und seine Wirkungsgeschichte

Offener Abend – Plau, 12. November 2025, 19.00 Uhr
Ort: Kurklinik Silbermühle, Millionenweg 3, 19395 Plau am See

Stensen-Kreis-Rostock, 13. November 2025, 19.30 Uhr
Ort: Gemeindezentrum der Christuskirche, Häktweg 4-6, 18057 Rostock

Referent: Prof. Dr. Mario Niemann, Rostock

Vor 100 Jahren erschien Hitlers Bekenntnisschrift „Mein Kampf“. Dieses Buch, welches millionenfach verbreitet wurde, ist eine wichtige Quelle zur Geschichte des Autors und des Nationalsozialismus. „Es ist das umfangreichste und in gewisser Weise auch intimste Zeugnis eines Diktators, dessen Politik und dessen Verbrechen die Welt verändert haben. Die Wirkungen sind spürbar bis zum heutigen Tag. Mein Kampf war „die deutlichste und ausführlichste Darlegung“ dessen, was Hitler dachte und plante – so Ian Kershaw. […] Hitlers Buch gilt als Autobiografie, weltanschauliches Bekenntnis, rassistische Hetzschrift, taktische Handlungsanleitung, aber auch als Machwerk, Schandfleck, Politikum, Skandal, Lachnummer und öffentliches Ärgernis. Sind solche Zuschreibungen stets gebunden an Zeiten oder Positionen, so besteht in einer Hinsicht Übereinstimmung. Mein Kampf bleibt ein wirkmächtiges, mythisch überladenes Symbol.“ (Hitler, Mein Kampf, Kritische Edition, S. 9f, Institut für Zeitgeschichte 2026)
Prof. Niemann wird das Entstehen des Buches im Kontext der Zeit verdeutlichen, biografische und weltanschauliche Weichenstellungen erläutern und der Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart nachgehen.

Der Referent: Prof. Dr. Mario Niemann lehrt als Historiker an der Universität Rostock.

„Das war´s dann wohl“ - Die Abschiedstour

Frauenkreis Kühlungsborn, 10. November  2025, 18.00 Uhr
Ort: Saal der Kath. Gemeinde, Ostseeallee 1b, 18225 Kühlungsborn

Kath. Kirchengemeinde St. Josef/St. Lukas, 14. November 2025, 19.00 Uhr
Ort:  Kath. Gemeindezentrum, Heidmühlenstr. 9, 17033 Neubrandenburg

Lieder und Texte mit dem Liedermacher Ingo Barz, Lühburg

Als Gruß zum Jahr 2025 formulierte Ingo Barz ein Gedicht, welches gut zu seiner Person passt:

„Es ist ein halbes Leben her / und beinah schon vergessen:
Da sprach ein sehr besorgter Mensch: / Nach unserem Ermessen, 
da sollten sie mein lieber B. / mit Disziplin vermeiden,
dass sich an ihren Versen hier / unnütz die Geister scheiden.

Ja, dachte ich: Fürwahr mein Freund / das kannst du nicht verwinden.
Dein Geist und meiner werden niemals zueinander finden.
Und hab von jenem Tage an / mit keinem Wort vermieden,
dass sich, wo ich´s für nötig hielt / an mir die Geister schieden.

[…]

Es ist mein halbes Leben her / doch manche Dinge bleiben:
An Geistern jeglicher Couleur / lässt sich auch heut gut reiben.
Ich tu´s an ihnen, sie an mir / wir sind da recht beständig.
Das hält uns gut im Gleichgewicht / und mich ein Stück lebendig.“

In diesem Geist war Ingo Barz seit 1972 mit seinen Liedern und Texten unterwegs. Widerständig und kritisch hat er ein beeindruckendes literarisches und musikalisches Werk geschaffen.  Herzliche Einladung zu einem inspirierenden Abend auf seiner Abschiedstour!

1945. Zwischen Krieg und Frieden

St. Anna-Treff Schwerin, 22. Oktober 2025, 19.30 Uhr
Ort:  Bernhard-Schräder-Haus, Klosterstr. 26, 19053 Schwerin

Lesung mit Kerstin Fiedler-Wilhelm und Frank Wilhelm, Neubrandenburg

Es ist schwer vorstellbar, wie es dem neunjährigen Mannfred ging, als er zusammen mit seiner Mutter den Treckwagen der Familie auf dem Eis des Frischen Haffs aus den Augen verloren hatte. Wie verzweifelt muss der 12-jährige Horst gewesen sein, als die Stiefmutter und seine kleine Schwester bei einem Tieffliegerangriff Ende April 1945 in Woldegk getötet wurden? Er trug als ältester Bruder plötzlich allein die Verantwortung für seine vier Geschwister, der jüngste Bruder war erst neun Monate alt. Diese und 20 weitere Geschichten aus ganz MV und der Uckermark voller Leid, aber auch voller Optimismus sind im 9. Band der erfolgreichen Reihe „1945. Zwischen Krieg und Frieden“ erschienen. Auf mehr als 200 Seiten finden sich emotional berührende Berichte und Fotos von Zeitzeugen, die das Ende des Zweiten Weltkriegs als Kinder und Jugendliche erlebt haben. Es ist bemerkenswert, dass diese jungen Menschen das Trauma des Krieges überwanden und zurück ins Leben fanden.
Zusammengetragen wurden die Erlebnisberichte von Frank Wilhelm, Journalist beim Nordkurier/SVZ, der seit dem Start der Buchreihe des Nordkurier-Buchverlags im Jahr 2015 zahlreiche Erinnerungen, Tagebücher, Dokumente und Fotos zusammengetragen hat, die das Leid der Menschen in den Jahren 1944/45 bis in die Nachkriegszeit hinein dokumentieren. 
Zusammen mit seiner Frau Kerstin Fiedler-Wilhelm, die die Bände lektoriert, stellt Frank Wilhelm die Bücher schon seit Jahren auch bei Lesungen im Nordosten vor. Erstmals werden die beiden in Schwerin zu erleben sein ...

Romanik – Kunst an und in den frühen Kirchen Mecklenburgs

Akademiekreis Neustrelitz – 17. Oktober 2025, 19.30 Uhr
Ort: Saal im Kath. Pfarramt, Am Tiergarten 2, 17235 Neustrelitz

Referent: Michael Berger, Rostock

Die Stilepoche der Romanik hatte ihren Höhepunkt im 11. und 12. Jahrhundert. Während dieser Zeit entstanden auf dem Gebiet des späteren Deutschlands großartige Bauwerke. Geprägt und damit erkennbar sind diese im romanischen Stil errichteten Bauten durch massive Mauern mit Rundbögen und kleinen Maueröffnungen. 
Mecklenburgs Christianisierung begann erst am Ende des 12. Jahrhunderts, als im Westen und Süden Deutschlands schon die ersten gotischen Bauten errichtet wurden. Doch auch diese Spätphase der Romanik hat an und in den frühen Mecklenburgischen Kirchenbauten ihre Spuren hinterlassen.
Anliegen des Vortrags ist es, den Sinn- und Symbolgehalt, die gedanklichen Grundlagen und Ideen, die Botschaft des Kirchenraums der Romanik zu vermitteln. Und natürlich soll die vielfältige Schönheit dieser Gotteshäuser gezeigt und damit ein Schatz, der auf uns überkommen ist, gewürdigt werden.

„Mein Kampf“ – Ein Buch und seine Wirkungsgeschichte

Copernicus-Kreis-Ludwigslust, 16. Oktober 2025, 19.30 Uhr
Ort:  Kath. Gemeindehaus, Schlossfreiheit 9, 19288 Ludwigslust

Referent: Prof. Dr. Mario Niemann, Rostock

Vor 100 Jahren erschien Hitlers Bekenntnisschrift „Mein Kampf“. Dieses Buch, welches millionenfach verbreitet wurde, ist eine wichtige Quelle zur Geschichte des Autors und des Nationalsozialismus. „Es ist das umfangreichste und in gewisser Weise auch intimste Zeugnis eines Diktators, dessen Politik und dessen Verbrechen die Welt verändert haben. Die Wirkungen sind spürbar bis zum heutigen Tag. Mein Kampf war „die deutlichste und ausführlichste Darlegung“ dessen, was Hitler dachte und plante – so Ian Kershaw. […] Hitlers Buch gilt als Autobiografie, weltanschauliches Bekenntnis, rassistische Hetzschrift, taktische Handlungsanleitung, aber auch als Machwerk, Schandfleck, Politikum, Skandal, Lachnummer und öffentliches Ärgernis. Sind solche Zuschreibungen stets gebunden an Zeiten oder Positionen, so besteht in einer Hinsicht Übereinstimmung. Mein Kampf bleibt ein wirkmächtiges, mythisch überladenes Symbol.“ (Hitler, Mein Kampf, Kritische Edition, S. 9f, Institut für Zeitgeschichte 2026)
Prof. Niemann wird das Entstehen des Buches im Kontext der Zeit verdeutlichen, biografische und weltanschauliche Weichenstellungen erläutern und der Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart nachgehen.
Der Referent: Prof. Dr. Mario Niemann lehrt als Historiker an der Universität Rostock.

  1. „Ich hab´s gewagt…“ Gutsherrin - Künstlerin - Nonne – Das unkonventionelle Leben der Tisa von der Schulenburg
  2. Russland, Deutschland und Europa – Geschichte, Mythen und Perspektiven vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart
  3. Wo der „Eiserne Vorhang“ Europa trennte – Eine Spurensuche per Rad von Sopron/Ungarn bis zur Ostsee
  4. 1945. Zwischen Krieg und Frieden

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