Offener Abend – Plau, 11. November 2026, 19.00 Uhr
Ort: Kurklinik Silbermühle, Millionenweg 3, 19395 Plau am See
Referent: Diakon Dr. Stephan Handy, Waren (Müritz)
Schon lange gibt es in den Kulturen und Religionen mehr oder weniger geheim gehaltene Berichte über Nahtoderfahrungen (NTE), seien es das Ägyptische Totenbuch, das Tibetanische Totenbuch oder mittelalterliche Berichte über die christliche Kunst des Sterbens. In der Aufklärung weitestgehend verdrängt, sind mit der Wiederentdeckung dieses menschlichen Erfahrungsbereiches die Namen Elisabeth Kübler-Ross, Raymond Moody und Kenneth Ring verbunden. In der Literatur und in der Öffentlichkeit wird das Thema immer wieder kontrovers diskutiert.
Sind die Berichte, die Menschen nach einer NTE geben, Halluzinationen, sind sie hervorgerufen durch Restströme im Gehirn oder sind sie tatsächlich eine eigene Wirklichkeit? Unabhängig von Kultur, Alter oder Religion, werden erstaunliche Dinge beschrieben, die in vielen Punkten übereinstimmen und sich mit den Erfahrungen früherer Kulturen decken: Außerkörperliche Wahrnehmung, Tunnelerlebnisse, Begegnung mit einem Lichtwesen und mit Verstorbenen sind nur ein Ausschnitt aus der Fülle der Phänomene, die Menschen in der Todesnähe erfahren haben wollen. Hat das eine Bedeutung und wenn ja, wie kann man damit umgehen? In einem Abendvortrag am 11. November soll versucht werden, über die Dinge zu informieren, die wie ein Blick hinter den Horizont scheinen.













